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Rätikoner
Höhenweg Süd |
Text:Heidi
Narzi |
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Toni Hiebeler sagt: „ Der Rätikon ist eine der eigenwilligsten und interessantesten Berggruppen der Ostalpen. Seine höchsten Berge erheben sich im Grenzkamm zwischen dem Fürstentum Liechtenstein, der Schweiz und Österreich: Schesaplana (2964m), Drusenfluh ( 2827 m), Drei Drusentürme ( 2754) und Sulzfluh ( 2818) .... Der Rätikon bietet alles, was Wanderer und Bergsteiger lieben. Bizarre Felstürme gibt es genau so wie wuchtige Gipfelgestalten oder breite Felskolosse mit 600 m hohen Steilwänden.“ |
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Sonntag 26. 8. 2001 Anreise ca. 4
Stunden vom Tegernsee, Achensee, Arlberg Tunnel (Maut) bis Bludenz. Am 26. August, einem strahlenden und heißen Hochsommertag, brachen wir um 10.30 im Tegernseer Tal auf und standen 15 Minuten später im ersten Stau kurz vor Bad Wiessee wegen dem „Roßtag“ in Tegernsee und Rottach Egern. Deswegen haben wir dann um 14.39 Uhr rennend, japsend und schwitzend in letzter Sekunde und mit der Bitte an den Zugführer, doch auf uns zu warten, gerade noch den Zug von Bludenz nach Nenzing bekommen. Da saßen wir nun glücklich bei mindestens 35o C im Zug und waren sicher, daß unser Abenteuer beginnt. Die Bergkulisse, die vom Zug aus zu sehen war, bestätigte uns in der Absicht, ab morgen den schönen Rätikon von Hütte zu Hütte zu durchwandern. In München hatten wir schon ein Taxi vom Nenzinger Bahnhof bis zum „Nenzinger Himmel“ reserviert, wo unsere erste Übernachtung im Alpengasthof Gamperdona sein sollte (nicht zu verwechseln mit dem Gastof Gamperdona in Bahnhofsnähe von Nenzing). „Einen Logenplatz im Himmel“ können Sie in: Priska’s Alpengasthof - Gamperdona im Nenzinger Himmel reservieren (A-6710 Nenzinger Himmel; Tel. 0043/5525/63200, Fax 0043/5525/63204, mobil 0664/4450 545 und privat 0043/5585/7563). „Garantiert werden stimmungsvolle Stunden ... in heimeliger Atmosphäre ... in geselligen Gasträumen ... und gemütlichen Zimmern ... inmitten Gleichgesinnter ... eben (fast) wie im Himmel.“ Stimmt! Das Taxiunternehmen Anton Gantner holte uns, nach Anruf
vom Nenzinger Bahnhof, in einem Pick-up ab. Wir waren die einzigen Gäste und
begeistert von der Freiluftfahrt durchs
„wildromantische Gamperdonatal“. Von Nenzing (515 m) geht es 15 km bis
auf 1370 m gegen Südwesten durchs Gamperdonatal für damals 200 ÖS. Der
Nenzinger Himmel ist ein wunderschöner Talkessel und Talschluss um die Alpe
Gamperdona herum mit vielen kleinen Häusern, einem kleinen Lebensmittelgeschäft
(„Lädele“), einem Restaurant Panüler („Cafe“) und dem Alpengasthaus Gamperdona
(„Hotel“).
Im Alpengasthof Gamperdona hatten wir ein einfaches Zimmer mit Charme
und Etagendusche für 1000 ÖS. „ Alles ein Spaziergang.“ |