14.11. Khon Kaen - München

Ein Shuttle-Service holt uns, wie am Tag zuvor bestellt, mit unserem deutlich vermehrtem Gepäck im Hotel ab und bringt uns zum Flughafen. Kurz nach 8 betreten wir das Flugzeug, unter strahlend blauem Himmel, der nun wohl die nächsten Monate so bleiben wird.

9:10 an Bangkok, weiter geht’s um 11:40 nach Zürich. Am Ende der langen Röhre zum internationalen Terminal kurze Einkehr zum zweiten Frühstück beim "Food Center", einer Art Kantine mit verschiedenen Foodstalls, wo hauptsächlich das Flughafen-Personal isst. Wie irgendwo mitten in Thailand, nicht wie an einem Mega-Airport. Nur die Preise - 25 B statt 20 wie an der Straße - sind etwas geliftet.

Die restliche Zeit bis zum Weiterflug vergeht wie von selbst - durch das alte "In-der-falschen-Schlange-stehen" Spiel. Die vor uns an der Paßkontrolle haben ihre Departure Cards nicht ausgefüllt; der vor uns am Postschalter, wo wir unsere letzten Postkarten expedieren wollen, ist Philatelist. Er kauft von jeder Marke, die es gibt, eine - und es gibt sehr viele in Thailand.

Swissair wartet - vorbei ist's!

Pünktlich geht’s los, und über Myanmar startet die Swissair die erste Stufe des ernährungsmäßigen Rückführungsprogramms: Fish sweet & sour, dazu Fendant du Valais. Ein Tagflug, ein Fensterplatz, strahlend klares Wetter. Unter uns ziehen die ganzen wilden Länder vorbei: Pakistan, Afghanistan, die Kaukasus-Republiken. Bei den bisherigen Nachtflügen haben wir die noch nie gesehen. Gigantische Gebirge, aber kein Strauch, kein Baum, alles braun, total uni, wie Landschaft in Uniform. Man wundert sich, dass hier Menschen leben. Und es wird uns auch anschaulich, warum unsere Flüge immer so weit darüber hinweg gehen, so lange dauern müssen.