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Text und Bilder: Marlis Küpper |
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Unser erster Ausflug zu den Beaches: Ochheuteal, Sokha, Independece, Hawaii- und Victory Beach. Alle Strände sind schön – bei Ebbe gibt’s tollen Sandstrand. An allen Stränden sauberes Wasser. Bei Flut weniger vom Stand! Ochheuteal Beach bietet viele Liegestühle, Sonnenschirme und viel Verpflegung. Sokha Beach bietet ebenfalls Liegestühle, Sonnenschirme und kein so großes Angebot an Verkostung. Unser Lieblingsstrand wurde: Sokha Beach, weil man eben so seine Beziehungen knüpft, z.B. zu seinem Ananasverkäufer, bei dem man schnell Stammkundin wird. Ein Teil des Strandes ist Natur und herrlich zum spazieren gehen. Die Leute im Wasser tragen T-Shirts! Wegen der Reflektion der Strahlen? Auch Vorsicht vor den Sonnenschirmen ist geboten: ihre kompakte Machart lässt sie bei stärkeren Windböen umfallen. Aber auch hier ist alles unter Kontrolle. Der für unseren Strandabschnitt zuständige Strandboy sorgt mit einem dicken Wackerstein und langer Schnur für Stabilität und weiteres angenehmes und sicheres Strandsitzen und Sonnenbaden. Der Blick vom Hotelzimmer Nr. 218 im „Golden King“
geht auf den Sonnenuntergang hinter den Hügeln von Sihanoukville. Am Abend
geht’s in die Richtung Victory Hill zum Essen: „Mealy Chenda“, Guesthouse.
Das Guesthouse liegt wunderbar und macht einen sehr gepflegten Eindruck.
Wir sitzen auf der großen Terrasse, idyllisch mit Blick auf den Hafen.
Das Restaurant wird zu Recht für seine gute Küche gelobt. Seafood-Curry,
Homok und Kambodscha Seafoodsalat spicy –alles sehr lecker. Zeche:
6.60 US$. Beendet wird der Abend, wie beinahe jeder Abend, in Sihanoukville
im „Blue Ship“, downtown auf der Hauptstrasse, Ekareach Street, bei einem
(oder zwei) frisch gezapften Angkor Bieren, serviert von einer spaßigen
Lady im pyjama-ähnlichen Outfit. |
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Noch mal an den "Sokha Beach". Unser geschäftstüchtiger Ananasverkäufer wartet schon! Jeden Tag ist der Zeitpunkt der Flut anders: immer weniger Sandfläche ist Strand. Es muss Zeiten geben, da gibt es gar keinen Strand mehr, deshalb die Holzveranden, worin man dann über dem Wasser trocken sitzen kann. Motorradausflug zum "Independence Beach", zur Ruine des "Independence Hotel". Die riesige, graue Betonruine ist ein weit sichtbarer Anziehungspunkt. Informationen, Neugierde und Geschichten haben wir aus dem Buch von Astrid Lotz: "Tempel, Götter und Soldaten". Heute leben arme Leute in dem vergangenen Pomp, haben hier ihre karge Behausung eingerichtet. Ihr Prachtstück ist ein großer neuer Reiskocher, mit dem für alle Reis gekocht wird. Im großen Empfangssaal hängen noch die, inzwischen zum Gerippe gewordenen, Kronleuchter aus vergangenen Zeiten. Die Rezeption ist noch gut erhalten und fast hat man das Gefühl, noch einchecken zu können oder im Brieffach nach der Post zu schauen. Der große Fest- und Filmsaal ist schwarz und leer. Gespenstiger Ort in idyllischer Lage. Wir fahren weiter zum Sonnenuntergang, da wo wirklich die Idylle ist: Hawaii Beach. Kleine Fischerboote rüsten für den Fischfang in der Nacht und fahren hinaus auf's Meer. Wir fahren zurück in die Stadt, morgen geht die Reise weiter! Unser Hotel war voll in Ordnung in Sihanoukville: "Golden King" für 13 US$ in der Nebensaison. Wir reservieren Zimmer 218 und 216 für Freunde und uns, wenn wir zu viert an Sylvester wiederkommen werden. Eine schöne Vorstellung, wieder zurück zu kommen und noch mal die schönen Strände zu genießen. |
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