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Text und Bilder: Marlis Küpper |
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Der Genting-Bus geht um 12.20 Uhr mittags. Ein verlässliches Unternehmen hört man allenthalben. Das Motorrad, das wir auch dort buchten, war jedenfalls in Ordnung und das heißt ja in Asien schon was! Vor der Abfahrt schlendern wir noch durch die Stadt, auf der Suche nach einem späten Frühstück und einem frühen Mittagessen. Wir werden fündig: gegenüber dem „Apsara“ Restaurant ein kleines Chinesisches Restaurant, und wir essen Reis mit Tintenfisch, genau das Richtige am Mittag und sehr lecker. Der Bus fährt pünktlich los, nur halb besetzt – welcher Luxus. Es ist so richtig viel Platz, man kann’s sich gemütlich machen und sogar die Musik aus dem obligatorischen Buslautsprecher ist was für unsere Ohren. Bis –so viel Luxus konnte ja nicht gut gehen- der Bus nach 11/2 Stunden getriebegeschädigt auf der Strecke bleibt. Die Businsassen vertreiben sich die Zeit auf dem heißen Asphalt der Strasse nach Phnom Penh, während der Busfahrer und sein Mechaniker unter dem Bus liegen. Der Bus kommt nicht in die Gänge, aber „Genting“ ist ja ein großes Unternehmen, dass stündlich nach Phnom Penh fährt und da kommt er auch schon, der nächste Bus. Wir werden umquartiert. Alles nicht mehr so komfortabel, wieder gewohnt eng -aber weiterhin eine angenehme Busfahrt in die Hauptstadt. Gegen 16.30 Uhr fahren wir in Phnom Penh ein und steigen ganz selbst bewusst am „Monivong Blv.“ aus. Leider haben wir uns im Eck‘ verguckt: auch so eine Tankstelle wie am „Sihanouk Blv.“! So machen wir dann unsere Taxi-Motorradfahrt mit dem gesamten Gepäck auf dem Rücken quer durch Phnom Penh, hin zum „Goldiana“ Hotel. Das Hotel ist so geblieben, wie wir es schon vom letzten Aufenthalt her kannten. Wir nehmen Zimmer 215, Nähe zum Pool, für 30 US$ die Nacht. Wir fühlen uns ein bisschen wie zu Hause: duschen und ab an den Swimminpool: jetzt ist schwimmen, lesen, ausspannen angesagt! Der Abend beginnt mit einem Besuch im Internetcafe. Die gibt es hier an jeder Ecke. Heute hat ein Indisches Team ein neues Cafe aufgemacht und im Angebot: umsonst ins Internet. Aber es kostet Geduld, weil die Leitungen nicht zustande kommen und zusammenbrechen wenn’s geklappt hat! Danach geht’s zum Essen ins Restaurant „Amok-Cafe“: Essen ist wieder super, und man sitzt ganz beschaulich. Nachteil: nur Touristen essen hier. Den Abend verbringen wir auf dem Balkon des „Goldiana“ Hotels. Da gibt’s immer was zu beobachten: die Motorrad-Taxi-Fahrer vor dem Hoteleingang, die noch auf späte Kunden warten oder die Familie in der Villa gegenüber, wo immer was los ist. Oder wenn beides nicht ist, bleiben noch die Leuchtreklamen in der Umgebung! |
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Am Morgen Frühstück am Swimmingpool: Nescafe und leckere Kekse aus dem Supermarkt! Danach auf dem Motorrad-Taxi zur „Foreign Trade Bank“ um endlich mal mit der einheimischen Währung „Riel“ versorgt zu sein. Anschließend Spaziergang durch das angenehme Phnom Penh zum „Neuen Markt“. Ich kaufe meinen ersten Khmer-Schal für 1US$. Der Markt ist schön und alles zu haben: Büstenhalter, Flauschdecken, Schmuck, Weihnachts-krimskram, Hängematten, Taschen, Kleider, Hosen – und nebenan gibt’s Lebensmittel. Wir spazieren den Monivong Blv. hinunter
bis zum „Capitol“ Hotel, um uns nach den Bootsabfahrtszeiten nach Kompong
Cham zu erkundigen. Das Speedboot nach Kompong Cham geht schon um 7 Uhr
in der Früh! Zu früh! Wir entscheiden uns, mit dem Bus zu fahren. |
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